Das Online-Magazin zur Garten+Landschaft gastkuratiert
Ganzheitliche Stadtentwicklung: Karlsruhe Zukunft Nord

Mit den Themen Klimawandel und den entsprechenden Schutzkonzepten rückt auch das Thema Regenwasserbewirtschaftung in der städtebaulichen Planung weiter in den Vordergrund. Ziel aller Planungen muss ein möglichst naturnaher Wasserhaushalt in bebauten Gebieten sein. Darauf sind künftig alle Planungen bei Neubau aber auch im Bestand auszurichten. Die Infrastruktur sowie das Entwässerungskonzept in einem Plangebiet sind darauf auszulegen und die technischen Erfordernisse frühzeitig zu berücksichtigen. Bereits 2014 wurde dies durch die Stadt Karlsruhe als Bestandteil des Klimaplans festgehalten und bei allen Vorhaben verfolgt.

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Monofunktionalität können wir uns nicht mehr leisten!

Klimaangepasste Stadträume sind mehr als grüne Technikflächen für das Regenwasser. Sie müssen für die Menschen, die dort leben, eine Aufenthaltsqualität bieten. Die Forderung lautet mehrfachnutzbare Flächen, denn Monofunktionalität können wir uns nicht mehr leisten!

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Regenwassermanagement wird Leben retten!

Die dramatischen Hochwasserereignisse in letzter Zeit haben uns allen vor Augen geführt wohin uns fehlgeleitete Planung führen kann. Diese Problematik tritt jedoch nicht nur in Europa auf, auch China ist davon stark betroffen. Bianca Maria Rinaldi ist Architektin und Professorin in Turin und beschäftigt sich schon lange mit chinesischer Landschaftsarchitektur. In unserem Interview zeigt Sie auf, welche tiefgreifende Maßnahmen dort getroffen werden, auch wenn hier ebenfalls die notwendigen Umsetzungsmaßnahmen mit den klimatischen Umwälzungen nicht Schritt halten können.

 

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Die Stadt als Schwamm

Hochwasserschutz in den Innenstädten bedeutet mehr Flächen mit Schwamm- und Speicherfähigkeit. Landschaftsarchitektur in China aber auch Projekte in Karlsruhe zeigen, wie eine wassersensible Planung gelingen kann.

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Wir brauchen das Wissen um physikalische Phänomene

Wie müssen unsere Städte sein, dass sie den veränderten klimatischen Bedingungen standhalten? Als Architekt und Urbanist experimentiert Phillippe Rahm mit Parametern wie Wind, Verdunstung, Wärmeaustausch und Konvektion an neuen Formen der Architektur und etabliert Kalt- und Warmplätze, die losgelöst von rein ästhetischen Ansprüchen an Form und Material zukunftsfähig sind. In unserem Gespräch für ACT NOW! betont Rahm die Wichtigkeit im Umdenken um die formale Bedeutung der Architektur und was sie heute in Bezug auf die lokalen Klimaveränderungen leisten muss.

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Stadtraum macht Klima

Die Gebäudeumgebung wird in der Regel nur im Kontext der Besonnung, Verschattung und Tageslichtnutzung gesehen. Dabei kann Außenraum nachhaltig zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen: Klimagerechtes Entwerfen und Bauen, das hohe Aufenthaltsqualität im Innen- und Außenraum mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch und minimalen Belastungen für die Umwelt in Einklang bringt, dafür steht Transsolar Klima Engineering.

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Besinnen wir uns auf das Wissen um traditionelle Architektur

Die Rückbesinnung auf traditionelle Bauweisen ist in Syrien mit den deutlich spürbaren Auswirkungen der Klimakrise ein dringliches Thema. Der syrische Architekt Mohamad Faisal Al-Kazei und Leiter des Department Architecture and Interior Design in Nizwa im Oman betont in seinem Gespräch mit uns zu ACT NOW! die Möglichkeiten um eine nachhaltige architektonische Entwicklung im arabischen Raum.

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Form Follows Climate

Der Klimawandel wird unsere Städte „zum Kochen“ bringen. Lösungen, die der starken Erhitzung entgegenwirken, sind deshalb jetzt notwendig. Was bedeutet das für Planer*innen? Brauchen wir ein neues Paradigma im Sinne Form Follows Climate?

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Lasst uns die Gesetzgebung mutig reformieren!

Lehrende tragen eine große Verantwortung, die kommende Planerschaft auf die großen klimabedingten Herausforderungen vorzubereiten. Dabei besteht die Chance, ohne die Befangenheit von Normierung und Baugesetzgebung innovative Wege in eine zukunftsfähige Städteplanung an unseren Universitäten vorzudenken und zu erproben. Wie jedoch überträgt man akademische Experimente in den realen beruflichen Alltag? Der Ruf nach einer neuen Gesetzgebung für die Baubranche wird immer lauter.

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Ja, wir brauchen Verbote!

Der Ruf nach einer gesetzlichen Verankerung des Klimaschutzes wird auf internationaler Ebene immer lauter. Wird die persönliche Freiheit der nächsten Generation zu sehr eingeschränkt, muss dieser die Möglichkeit ein geräumt werden, Verstöße gegen den Klimaschutz einklagen zu können. Der Architekturkritiker und Architekturjournalist Maik Novotny plädiert in seinem Gespräch mit uns zu ACT NOW! für einen internationalen Strafgerichtshof für Umweltsünden.

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In der Klimakrise: Klimaschutz muss effektiv und schnell sein

Özden Terli ist Diplom-Meteorologe und Wettermoderator im ZDF. Sehr früh erkannte er die Wichtigkeit seiner Rolle als Kommunikator der Klimakrise. In unserem Gespräch für ACT NOW! betonte er die unabdingbare gesetzliche Grundlage, die eine echte Wende in der Klimapolitik benötigte, um rasch messbare Ergebnisse zu erzielen.

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Kipppunkt Klimaschutz – Klimagesetzgebung in Bewegung

Effektiver Klimaschutz ist praktisch von allen Staaten dieser Erde völkerrechtlich zugesagt worden. Bislang laufen die nötigen nationalen Umsetzungsschritte jedoch meist schleppend. Ziele und Statusmeldungen sind zudem trotz sensibilisiertem Journalismus nur bedingt kontrollierbar und Verstöße oder Säumnisse kaum sanktionierbar. Entpuppt sich das Pariser Klimaabkommen als zahnloser Tiger?

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Warum wir jetzt handeln müssen

Für die Juliausgabe 2021 der G+L hat das Planungskollektiv bauchplan ).( die inhaltliche Federführung übernommen. Im Printheft appelliert das Büro mit dem Handlungsaufruf „ACT NOW!“ an die Bau- und Planungsbranche mehr Verantwortung zu übernehmen, sich mehr zu trauen, kompromissloser nachhaltig zu sein oder auch innovativere Konzepte zu entwickeln. Warum das nötig ist, das erklärt bauchplan ).( hier.

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Boden für Alle

Die Bodenfrage ist eines der dringlichsten Themen unserer Zeit. Marktwirtschaftliche Logik führt zur Ungerechtigkeit und der Zersiedelung der Landschaft. Es gibt aber auch andere Projekte, die am Gemeinwohl orientiert sind und ökologische Ziele verfolgen.

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Die Stadt als Materiallager

Als Ingenieur und Mitbegründer von Bauteiler bietet Peter Kneidinger in seinem Unternehmen materialnomaden konkrete Lösungen für eine nachhaltige Baubranche und initiiert baukulturelle Kreislaufprozesse auf unterschiedlichsten Maßstabsebenen.

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New Jersey ist „built out“

Wolfram Höfer ist Associate Professor am Department of Landscape Architecture an der Rutgers University in New Jersey, School of Environmental and Biological Sciences. In unserem Gespräch für ACT NOW! spricht er über den Staat New Jersey, der als erster den Status „Built Out“ erreicht und welche Lösungsvorschläge es bereits gibt, um dem Versiegelungstrend entgegenzuwirken.

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Verbietet das Bauen!

Viele Theoretiker setzen sich mit der Begrenztheit unseres Bodens auseinander, so auch der Autor Daniel Fuhrhop in seiner Streitschrift „Verbietet das Bauen“. Nach Abschluss seines Studiums der Architektur und Betriebswirtschaftslehre in Berlin gründet er den Verlag Stadtwandel. In seinem Buch übt er nicht nur Kritik, sondern bietet trotz des provokativen Titels eine Reihe an praktikablen Lösungs- und Handlungsvorschlägen.

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G+L – gastkuratiert

2020 verantwortete das Berliner Büro Topotek 1 als erstes Büro in der Geschichte der Garten+Landschaft die inhaltliche Federführung der G+L 07/20. Die erste gastkuratierte Ausgabe der G+L war geboren. Und weil‘s so schön war, geht es 2021 mit der gastkuratierten Ausgabe einfach weiter. Dieses Jahr übernimmt das Büro bauchplan ).( (München, Wien, Köln) die Gestaltung der Juli-Ausgabe.

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Die Welt ist fertig gebaut

Mit der These „Die Welt ist fertig gebaut“ startet Roland Gruber, Zukunftsraumentwickler und Gründer von nonconform, in den Dialog mit bauchplan ).(. Haben wir fertig gebaut? Wenn ja, was folgt daraus und was bedeutet das für unsere Profession? 2004 veröffentlichte das Grazer Architekturmagazin GAM eine Karte von Europa als Stadt. Gilt das Prinzip der Urbanisierung heute bereits weltweit? Wenn dem so ist, stünde der Baubranche und mit ihr der Planerschaft ein großer Wandel unmittelbar bevor.

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